Forderungsmanagement

Reduzieren Sie Ihre Kapitalbindung und geben Sie den Einzug Ihres guten Geldes ebenso in gute Hände. Sie kennen das: Sie erbringen Ihre Dienstleistung pünktlich, bzw. liefern Ihre Ware ordnungsgemäß aus. Was jetzt nur noch fehlt ist der Zahlungseingang. Das fehlende Geld, das in Ihrem Unternehmen arbeiten sollte, macht sich immer stärker bei Ihnen betriebswirtschaftlich bemerkbar. Hierzu zwei vereinfachte Beispiele, welche nur verzögerte Zahlungen, also noch keine Zahlungsausfälle unterstellen.

  1. Ausnutzen von Skonto bei Vorlieferanten
    Jahresumsatz: 500.000,00 EUR
    ./. Materialeinsatz: 400.000,00 EUR
    Gewinn: 100.000,00 EUR

    Könnten Sie die Lieferanten-Rechnungen stets mit 2% Skonto bezahlen, ergäbe dies eine jährliche Ersparnis i.H. v. 8.000,00 EUR, die sich sofort gewinnerhöhend auswirken, d.h. der Gewinn würde sich um 8% auf 108.000,00 EUR, die Umsatzrendite von 20% auf 21,6% erhöhen! Dies alles ohne irgendwelche Kürzungen oder sonstigen Restrukturierungsmaßnahmen einleiten zu müssen.

  2. Vorlieferanten können nicht mit Skonto bezahlt werden, darüber hinaus wird ein Kontokorrentrahmen bei der Hausbank genutzt.

    Unterstellt man die obigen Zahlen, so müssen zu den entgangenen Skontoerträgen i.H.v. 8.000,00 EUR noch die Zinsen für die Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredites hinzugerechnet werden. Wird also rechnerisch ständig ein Monatsumsatz (500.000,00 / 12), also rund 40.000,00 EUR, kurzfristig mittels Kontokorrent über die Hausbank refinanziert, so entstehen bei einem angenommenen Sollzinssatz i.H. v. 10% p.a. noch jährlich 4.000,00 EUR an Zinskosten. Aus 108.000,00 EUR Gewinn werden 96.000,00 EUR Gewinn. Aus einer Umsatzrendite von 21,6% werden "plötzlich" 19,2%. Sie verlieren also pro 100,00 EUR Umsatz 2,40 EUR. Wenn nun noch steigende Kosten für Material, Nebenkosten und Tarifabschlüsse entstehen, die nicht sofort in voller Höhe an Ihre Kunden weitergegeben werden können, drohen schnell finanzielle Engpässe.

Diese Beispiele zeigen, wie wichtig es für Ihr Unternehmen ist, das Thema Forderungsmanagement zur Chefsache zu machen. Actuar kann Ihr Unternehmen im Zuge des Forderungsmanagements durch folgende Maßnahmen unterstützen, zukünftig einen schnelleren Zahlungseingang und damit einen reibungslosen Betriebsablauf zu gewährleisten.

  • Bonitätsprüfung Ihrer Lieferanten. Dieser Punkt wird leider oft vergessen. Aber kennen Sie ein Unternehmen, dessen Betriebsabläufe nicht empfindlich gestört werden, wenn plötzlich der langjährige Stammlieferant insolvent und damit lieferunfähig wird?

  • Bonitätsprüfung Ihrer Kunden. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, doch viele Unternehmen scheuen die Kosten und die Arbeit für diesen wichtigen Schritt. Doch bereits ein Zahlungsausfall kann teurer sein als alle Kosten der Bonitätsauskünfte zusammen.

  • Übernahme der Debitorenbuchhaltung. Auf Wunsch übernimmt Actuar die vollständige Debitorenbuchhaltung, vom Fakturieren, der schriftlichen und / oder telefonischen Mahnung bis hin zur gerichtlichen Titulierung und anschließenden Zwangsvollstreckungsmaßnahmen.

  • Telefoninkasso für sensible Geschäftsbereiche. Telefoninkasso macht in einigen Fällen mehr Sinn als einfach Mahnbriefe zu schreiben. Oftmals vergessen gute Kunden ihre Rechnungen zu bezahlen oder sind aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit viel unterwegs, da bleibt schon mal etwas liegen. In diesen Fällen ist es einfach wichtig, die individuelle Situation Ihres Kunden zu berücksichtigen und ihn im Interesse Ihres Unternehmens fair an die fällige Bezahlung Ihrer Rechnung zu erinnern. Ein unpersönliches Mahnschreiben oder gar ein Massen-Inkassoschreiben ist in diesen Fällen einfach fehl am Platz. Schließlich möchten Sie noch viele gute Geschäfte mit Ihrem Kunden machen.

Kontakt | Impressum